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01.04.2020     Kein Aprilscherz: Programm für Kündigt Ramstein Air Base steht

 

Trotz Corona haben wir weitergemacht. Denn trotz Corona wird via Ramstein aus weiter getötet. Und trotz Corona, sind US- und NATO-Soldaten weiter in den Kriegen weltweit aktiv. Dagegen muss man ein Zeichen setzen. Trotz bzw. gerade wegen Corona. Für den Fall, dass die Demonstration aufgrund von Corona abgesagt wird, ist bereits ein Alternativ-Termin im Sommer bzw. Herbst ins Auge gefasst.

Für die Abschlusskundgebung der Demonstration, die bisher noch für den 30.5.2020 gegen die Air Base Ramstein im Berliner Regierungsviertel geplant ist, haben sich 32 bekannte und unbekannte Sprecher und Musiker angekündigt. Unter dem Motto „Kündigt Ramstein Air Base“ protestieren Aktivisten aus der deutschen Friedensbewegung gemeinsam mit friedensbewegten Menschen aus der ganzen Bundesrepublik gegen diesen strategischen Stützpunkt der USA.

32 Aktivisten, Journalisten und Künstler stellen sich unter Verzicht auf Fahnen oder sonstige Zeichen der Organisationszugehörigkeit als Menschen auf die Bühne, um ein deutliches Zeichen gegen den Krieg zu setzen, der letztlich via Ramstein von deutschen Boden geführt wird. Moderiert wird die Veranstaltung von Sabiene Jahn, Friedensaktivistin und Musikerin aus Koblenz, sowie dem Friedensaktivisten Norbert Voss aus Berlin.

Medienvertreter aktiv auf der Bühne
Mit Christiane Borowy, Wilhelm Dohmke-Schulz, Dirk C. Fleck, Norbert Fleischer, Angela Mahr, Ullrich Mies, Jochen Mitschka, Ralph T. Niemeyer, Hermann Ploppa, Julia Szarvasy und Matthias Tretschog werden bekannte Journalisten, Filmemacher und Medienexperten das Thema aus sehr unterschiedlicher Sicht beleuchten. Die meisten Akteure sind als freie Journalisten aus alternativen Medien, als Autoren politischer Fachliteratur oder als Filmemacher bekannt.

Die Sicht aus Russland
Mit Jaroslava Healer aus Wien stellt eine gebürtige Russin die Sicht der russischen Seite vor. Auch der Leistungsschwimmer Marco Henrichs und der Pädagoge in der Sozialpsychiatrie Gert Ewen-Ungar, die beide regelmäßig in Russland unterwegs sind und sich für ein friedliches Zusammenleben zwischen Deutschen und Russen einsetzen, haben hier ihren Schwerpunkt gesetzt.

Ehemalige Militärs aus Ost und West
Was Krieg wirklich bedeuten kann und was man dagegen tun muss, darüber berichten drei Militärexperten aus der eigenen Praxis: Kompaniechef a.D. Rüdiger Wilke, Major a.D. Jochen Scholz sowie Major a.D. Florian Pfaff, dessen Verweigerung am völkerrechtswidrigen Irakkrieg mitzuwirken hohe Wellen schlug.

Unabhängige Aktivisten und friedensbewegte Menschen

Mit Alexander Reinhardt wagt sich ein junger Mensch auf die Bühne. Er wird unterstützt durch zahlreiche Aktivisten aus verschiedenen Organisationen, aber auch unabhängigen Friedensfreunden wie Rico Albrecht, Bernd Kalweit, Liane Kilinc, Klaus Linder, Olav Müller, Andreas Neumann und Rositha Schwarzack. Überraschungsgäste sind vorgesehen, auch Video-Botschaften von Aktivisten, die an diesem Tag andere Verpflichtungen haben, sind vorgesehen.

Das künstlerische Rahmenprogramm
Die Musiker Guy Dawson, Sabiene Jahn, Paula P`Cay, Andreas Petrick aka Paddy, Owe Schattauer aka die Stimme des Zorns - und Wojna von Die Bandbreite stehen nicht nur für ein vielfältiges Programm. Da alle in der Friedensbewegung seit Jahren aktiv sind, wird es auch spannende inhaltliche Beiträge geben.

Den geplanten Ablauf und alle Details zur Abschlußkundgebung findet man hier.


Ausschließlich dem Frieden gewidmet – Parteien unerwünscht
Das Organisationsteam grenzt sich gegen alle Parteien ab, die eine Stationierung der US-Soldaten in Deutschland befürworten, sich nicht für den Austritt Deutschlands aus der NATO einsetzen und sich nicht für einen Frieden mit Russland engagieren. Das gilt insbesondere für alle im Bundestag vertretenen Parteien angefangen von der AFD, über CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne, sowie ebenfalls Teile der Partei Die Linke.

Das bedeutet aber nicht, dass das Politiker dieser Parteien ausgrenzt werden – im Gegenteil: sie werden explizit zur Teilnahme an der Demonstration aufgefordert. Wer durch Verzicht auf politische Eigenwerbung als Mensch demonstriert, dass Frieden für alle das wichtigste Thema darstellt, ist ausdrücklich willkommen.

Vielfältige Unterstützung für ein unkonventionelles Konzept

Bekannte Aktivisten wie Lisa Fitz, Dr. Daniele Ganser oder Dr. Wolfgang Bittner begrüßen die Aktion, 50 kleinere Organisationen haben sich hinter den Demo-Aufruf gestellt und werden bei der Mobilisierung für die Veranstaltung mitwirken. Hier die vollständige Liste.

Da weder NGOs noch Parteien oder Gewerkschaften zu der Graswurzel-Organisation gehören, die die Veranstaltungen unterstützen, wird es keine organisierten Busreisen nach Berlin geben. Das Orga-Team setzt hier auf Eigeninitiative und Fahrgemeinschaften, die von Freiwilligen in ganz Deutschland als Ansprechpartner organisiert werden.

Dem Aufruf, die Forderung nach Schließung des US-Stützpunktes Airbase Ramstein durch Kündigung des Stationierungsvertrages zu unterstützen, sind bis jetzt schon mehrere hundert Menschen gefolgt – in Zeiten, in denen andere Themen medial vorherrschen, ein sehr erfreuliche Reaktion.

Hier die gesamte Presse-Information zum Herunterladen.

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